keine Lieder über Liebe

wie ich schon vor ewigkeiten mal gesagt habe, schreibe ich über den film "keine lieder über liebe". um das mal gesagt zu haben ich find ihn sehr gut. er wurde 2004 glaube ich gedreht, ist also schon ein paar jahre alt. die geschichte des films ist die dass ein junger filmemacher beschließt einen film über seinen bruder, der in einer band spielt zu machen. er entscheidet sich dafür mit seiner freundin zusammen mit der band auf tour zu gehen und darüber einen dokumentarfilm zu drehen. leider is es aber so, dass seine freundin letztes jahr was mit seinem bruder hatte. am anfang vermutet er das nur aber dann stellt sich heruaus dass es wirklich so war. naja eigentlich klingt die geschichte nicht besonders interessant ABER jetzt kommt das besondere an diesem film:
die schauspieler haben den ganzen film improvisiert. am anfang ist nich festgestanden, wie der film ausgehen wird. jeder hat nur die infos bekommen die er oder sie für seine oder ihre rolle gebraucht hat. die band in der der bruder (jürgen vogel übrigends) spielt hat wirklich ein tour gemacht (allerdings ist die band nur für den film gegründet worden) und echt konzerte gespielt. sie haben ungefähr 14 std. am tag "gespielt".
ich finde die idee cool, weil originell. es ist natürlich eine riesen herausforderung für schauspieler, aber die drei hauptrollen sind echt gut gespielt.und zwarvon: heike makatsch, jürgen vogel und florian lukas.
wow ich hab jetzt echt viel geschrieben, aber dieser film ist es meiner meinung nach echt wert gesehen zu werden. so das wars (endlich)
principe - 2. Jan, 20:25

Dan ke für den Filmtipp. Kenne ich nicht, aber die Idee dahinter, Schauspieler quasi aus dem Stand agieren zu lassen ohne allzugroße Drehbuchvorgaben, ist bereits bewährt. Wobei deiner Schilderung nach ein Film über die Entstehung eines Dokumentarfilmes über eine Band entstehten sollte.
Apropos: Was ist für dich ein Dokumentarfilm? Ist er realer, wirklichkeitsnäher als ein "Spielfilm"?

LG
Prof. Prinz

FatouKourouma - 25. Jan, 21:02

ja das stimmt .wobei wenn ich mich richtig erinnere alle kamerabilder von dem "dokumanterfilm" verwendet werden. irgenwann hört es aber auf um die band zu gehen und man vergisst ziemlich worums ursprünglich geht.
ja er ist schon, natürlich, realer als ein spielfilm weil da die menschen quasi "echt" sind und "normal" reagieren. beim spielfilm wurden sich ja tausand gedanken davor gemacht wie die haandlung verläuft, wie die menschen reagieren sollen damit der "spannungsbogen "stimmt usw. die schauspieler sind dann ja irgenwie nicht mehr sie selbst.naja
ich glaube dass es erheblich schwieriger ist, einen guten dokumentarfilm zu drehen als einen guten spielfilm weil man 1. glück braucht um brauchbares material zu bekommen und 2. ein sehr gutes team braucht, das weiß wie es in jeder situation am besten reagiert. so genug geschrieben.
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