Priaha
Weil ich irgendeine Taste berüht habe kann ich den ganzen text nochmal schreiben.
Also es geht um einen Artikel in der jännerausgabe der Zeitschrift GEO.
Der Linguist David Everett hat durch seine Entdeckung der Sprache des Volkes der Piraha eine große Debatte unter den SprachforscherInnen ausgelöst.
Denn dieses Volk spricht keine Nebensätze.
...Toll wirklich interessant!
Es ist nämlich so: 1986 hat ein Mann namens Noam Chromsky eine These auf gestellt die fast so wichtig wie die Evolutionstheorie war. Nach Chromsky hat man mit jeder Sprache die Möglichkeit sich unendlich auszudrücken. Das geht aber nur mit Hilfe der Rekursion, also Nebensätzen und Einbettungen. Diese Möglichkeit vereint die Sprachen und macht die Menschen auch zu Menschen. Denn Chromsky glaubt, dass die Sprache biologisch vorhergesehen ist, so wie z.B. das Gehen.
Wenn man jetzt also Chromskys Theorie mit der Aussage verknüpft, die Piraha sprechen keine Nebensätze, dann versteht man, warum manche Linguisten Everett als Rassisten bezeichnen.
Er aber sieht das naturgemäß anders. Denn Everett geht davon aus
dass unsere Sprache durch unsere Lebensweise, unsere Kultur geprägt ist. Zum Beispiel brauchen die Priaha, ähnlich wie einige andere Naturvölker keine bestimmte Zahlen. Anderes als die anderen Naturvlker aber haben sie, so glaubt Everett nicht Begriffe für "ein", "zwei" und "viele" sondern eher "ganzwenig" ,"ein bisschen" und "viele". Natürlich "erkennen" sie die Zahl drei, aber sie "kennen" die Zahl drei nicht. Oder sie erkennen die "Anzahl"3 aber die "Zahl" 3 nicht.
Die Gegner dieser These haben aber Gegenargumente:
1. Die Linguisten streiten sich, ob die Piraha sagen " Toi sagt, dass..."
oder "Tois Rede:...."
2. Die Endung "-sai" könnte auch das Wörtchen "dass" ersetzen
Mit "..,dass.." hätte man nämlich wieder eine Rekursion, damit wäre dieThese zerstört.
Lassen wir die Wissenshaftler mal streiten.
Ich beschäftige mich mit Nebensätzen (außer heute) nur wenn es um mein Hassthema der deutsch Grammatik- um Beistriche- geht!
Also es geht um einen Artikel in der jännerausgabe der Zeitschrift GEO.
Der Linguist David Everett hat durch seine Entdeckung der Sprache des Volkes der Piraha eine große Debatte unter den SprachforscherInnen ausgelöst.
Denn dieses Volk spricht keine Nebensätze.
...Toll wirklich interessant!
Es ist nämlich so: 1986 hat ein Mann namens Noam Chromsky eine These auf gestellt die fast so wichtig wie die Evolutionstheorie war. Nach Chromsky hat man mit jeder Sprache die Möglichkeit sich unendlich auszudrücken. Das geht aber nur mit Hilfe der Rekursion, also Nebensätzen und Einbettungen. Diese Möglichkeit vereint die Sprachen und macht die Menschen auch zu Menschen. Denn Chromsky glaubt, dass die Sprache biologisch vorhergesehen ist, so wie z.B. das Gehen.
Wenn man jetzt also Chromskys Theorie mit der Aussage verknüpft, die Piraha sprechen keine Nebensätze, dann versteht man, warum manche Linguisten Everett als Rassisten bezeichnen.
Er aber sieht das naturgemäß anders. Denn Everett geht davon aus
dass unsere Sprache durch unsere Lebensweise, unsere Kultur geprägt ist. Zum Beispiel brauchen die Priaha, ähnlich wie einige andere Naturvölker keine bestimmte Zahlen. Anderes als die anderen Naturvlker aber haben sie, so glaubt Everett nicht Begriffe für "ein", "zwei" und "viele" sondern eher "ganzwenig" ,"ein bisschen" und "viele". Natürlich "erkennen" sie die Zahl drei, aber sie "kennen" die Zahl drei nicht. Oder sie erkennen die "Anzahl"3 aber die "Zahl" 3 nicht.
Die Gegner dieser These haben aber Gegenargumente:
1. Die Linguisten streiten sich, ob die Piraha sagen " Toi sagt, dass..."
oder "Tois Rede:...."
2. Die Endung "-sai" könnte auch das Wörtchen "dass" ersetzen
Mit "..,dass.." hätte man nämlich wieder eine Rekursion, damit wäre dieThese zerstört.
Lassen wir die Wissenshaftler mal streiten.
Ich beschäftige mich mit Nebensätzen (außer heute) nur wenn es um mein Hassthema der deutsch Grammatik- um Beistriche- geht!
FatouKourouma - 29. Mrz, 14:43

vgl. www.chomsky.info
Prof. Prinz